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21.03.07

16 - Übung: Akkordfolgen

Bis hierhin haben wir folgende Akkorde kennengelernt: C, D, E, G, A, H7, d, e, a

Bevor wir uns in der nächsten Lesson an Rhythmen wagen, nocheinmal ein paar Akkordfolgen zur Übung, wo ihr die bisher gelernten Akkorde proben könnt.

In den folgenden Übungen schlagt ihr jeden Akkord 2x an, dann wechselst zum nächsten. Wiederholt die Folgen und spielt sie auch ruhig mehrmals hintereinander durch. Vielleicht macht euch das Umgreifen immer noch ein paar Probleme, v.a. das gleichzeitige Aufsetzen der Finger. Dennoch nicht verzagen und einfach immer Üben und Wiederholen und ab und zu Fingerübungen machen.

D - G - a - d

C - E - a - a - d - G - C - C

e - H7 - a - e - A - C - e - e

Ihr könnt euch auch eigene Akkordfolgen ausdenken und diese dann zu probieren.

20.03.07

15 - Moll-akkorde (e,a,d)

Bislang hatten wir nur Dur-Akkorde. Jetzt wird eine neue Art von Akkorden eingeführt: die Moll-akkorde. Dur und Moll bilden die beiden "Geschlechter" der Akkorde, und es gibt jeden Akkord in beiden Arten. Dur klingt meist hell und fröhlich, Moll dagegen eher dunkel und traurig.

Meist lässt man in der Schreibweise den Zusatz "dur" oder "moll" weg und beschreibt Durakkorde durch Großbuchstaben (z.B. A) und Mollakkorde durch Kleinbuchstaben (z.B. a) oder durch den Zusatz 'm' (z.B. Am).

Wir wollen uns jetzt die drei offenen Mollakkorde e-moll, a-moll und d-moll anschauen:

(zum Vergrößern ins Bild klicken)

Am Griffschema hat sich nichts verändert und die Akkorde weisen Gemeinsamkeiten mit ihren Dur-Verwandten auf.

Und gleichmal eine Akkordfolge zum Üben:

e - a - d - a - e - d

Tipp: Wenn ihr e mit 2. und 3. Finger greift, dann könnt ihr zwischen E und e einfach wechseln, indem ihr den 1. Finger des E wegnehmt.

Hinweis: Wenn die Akkorde sauber klingen, versucht auch hier mal einen anderen Fignersatz:

Bei e benutzt den 3. und 4. Finger, bei a den 2., 3. und 4.

28.02.07

14 - H 7


Der H7 ist auch ein Dur-Akkord. Manchmal wird er auch als B7 bezeichnet.
(Für den saubersten Klang wird H7 erst ab der A-Saite angespielt)

Anfangs kann das Greifen des H7 recht anstrengend sein, deswegen ab und zu mal Finger dehnen, Klopfübungen machen und natürlich immer wieder üben.

Hierzu machen wir auch mal eine kleine Akkordfolge:

E - H7 - A - H7

12.02.07

13 - Übung: Akkordfolgen (C, D, G)

Die beiden neuen Akkorde C-Dur und G-Dur wollen wir nun einmal in einer Akkordfolge üben.
Wieder spielen wir jeden Akkord vier mal an, dann wechseln wir zum nächsten:

C - D - G - D - G - C


und noch eine:

G - C - G - D - C

Übt diese Folgen mehrmals. Hierdurch lernt ihr vor allem schnell von einem Akkord zum anderen zu wechseln. Aber überstürzt die Wechsel nicht - die Akkorde müssen immer noch sauber klingen.

08.02.07

12 - C-Dur

(So langsam solltet ihr selbst aus dem Griffschema erkennen können, welcher Finger wohin gehört ;) - zur Erinnerung: Ist nichts anderes angegeben, so ist der oberste Bund der Darstellung immer der erste (I).)
Es klingt schöner, wenn ihr den C-Dur erst ab der A-Saite anschlagt.

05.02.07

11 - G-Dur

Und der nächste Akkord:
Zeigefinger A-Saite 2. Bund, Mittelfinger E-Saite 3. Bund, Ringfinger e-Saite 3. Bund.
Versucht den G-Dur sauber zu spielen, auch wenn der "Spagat" von 2. und 3. Finger ungewohnt ist.

(Zur Übung könnt ihr auch mal versuchen den Akkord mit 2., 3. und 4. Finger zu greifen.)

01.02.07

10 - Klopfübungen

Am Anfang kann das Greifen der Akkorde recht anstrengend sein. Daher empfiehlt es sich ab und zu Übungen für die Finger zu machen. Ich will an dieser Stelle einmal die Klopfübungen für die linke Hand vorstellen.

Ausgangsstellung:
Alle vier Finger werden mit leichtem Druck auf die A-Saite aufgesetzt: Der Zeigefinger im ersten Bund, Mittelfinger im zweiten, Ringfinger im dritten und der kleine Finger im vierten Bund. Auch dies ist eine sehr ungewohnte Stellung der Finger, aber versucht auch hier, dass die Finger möglichst mittig im Bund liegen. Der Daumen liegt (wie immer) auf dem Hals.

Übung 1:
Hebt nun den Zeigerfinger von der Saite ab - die übrigen Finger bleiben liegen - und setzt ihn dann wieder auf die Saite zurück, d.h. ihr "klopft" auf die Saite. Danach das ganze mit dem Mittelfinger, bis hin zum kleinen Finger. Anschließend das ganze in umgekehrter Reihenfolge. Wiederholt das ganze ein paar mal.

(Im folgenden werde ich die Finger durch ihre Ziffern beschreiben. Falls ihr die Zuordnung vergessen habt, schaut nocheinmal hier.)

Übung 2:
Diesmal hebt ihr gleichzeitig den 1. und den 2. Finger ab ( 3 + 4 bleiben liegen) und setzt sie dann wieder zurück (gleichzeitig) auf die Saite. Dann das ganze mit dem 3. und 4. Finger. Auch diese Übung sollte ein paar mal wiederholt werden.


Übung 3:
Diese Übung läuft ähnlich ab wie die zweite, allerdings klopfen diesmal 1. und 4. Finger, danach dann 2. und 3. Finger.


Übung 4 (schwierig):
Diese Übung ist vor allem für die Koordination der Finger, allerdings auch etwas anspruchsvoller.
Ähnlich wie Übung 2 und 3, aber diesmal mit den Fingern 1 und 3 und im Anschluss 2 und 4.

31.01.07

09 - Akkordfolge (A,D,E)

Wenn ihr so lange geübt habt, dass die Akkorde sauber klingen, kommen wir jetzt zur ersten Akkordfolge.

Jeder Akkord sollte im Folgenden immer 4 mal hintereinander angeschlagen werden, dann wird zum nächsten Akkord gewechselt.

Wir fangen klein an:

Betrachten wir folgende Akkordfolge:

A - D - A

A-Dur, dann wechseln zum D-Dur und wieder zurück zum A-Dur.

Versucht es einfach mal.
Noch ein Tipp: Am Anfang fällt es recht schwer, die Finger abzusetzen und schnell den neuen Akkord zu greifen. Beim Wechsel von A nach D gibt es einen kleinen Trick: Beim Akkordwechsel bleibt der Ringfinger einfach liegen und wird einen Bund nach oben (in den Dritten) "geschoben". Dann werden die anderen beiden Finger dazugesetzt (entsprechend von D nach A).

Übt diese Akkordfolge, bis der Ablauf einigermaßen flüssig ist.

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Dann eine Weitere, diesmal von E nach D und wieder zurück:

E - D - E

Auch hier gibt es einen kleinen Trick: Beim Wechsel von E nach D bleibt der Zeigefinger liegen und wird zwei Bünde nach oben geschoben (analog von D nach E).

Und wieder üben!


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Abschließend verknüpfen wir die beiden kurzen Folgen:

A- D - A - E - D - E - A

Das schwierige hieran wird der Übergang von A nach E sein, da hier wirklich alle Finger abgesetzt und neu aufgesetzt werden müssen.

Übt diese Akkordfolge ausgiebig!

08 - D-Dur und E-Dur

Den A-Dur Akkord kennen wir ja bereits. Daher ist es an der Zeit für zwei neue Akkorde:Für den D-Dur greift der Zeigefinger auf der G-Saite im zweiten Bund, der Mittelfinger auf der hohen e-Saite im zweiten Bund und der Ringfinger auf der H-Saite im dritten Bund.

Auch für den D-Dur gilt, es werden nicht alle Saiten angeschlagen, sondern diesmal erst ab der D-Saite.
Übt auch hier wieder das Aufsetzen der Finger (möglichst alle gleichzeitig) und übt, bis der Akkord sauber klingt.



Hierfür greift der Zeigefinger auf der G-Saite im ersten, Mittelfinger auf der A-Saite im zweiten und Ringfinger auf der D-Saite im zweiten Bund.
Diesmal dürfen alle Saiten angeschlagen werden ;)

Auch hier wieder: Schön fleißig üben...

Tipp: versucht doch einmal, den E-Dur mit den Fingern 2, 3 und 4 zu greifen.

07 - Die richtige Handhaltung

Hier noch ein paar Hinweise zur korrekten Handhaltung der linken Hand.

Beim Greifen sollte der Daumen möglichst mittig unten auf dem Hals aufliegen. Versucht dabei ihn nicht umzuknicken, er sollte möglichst gerade sein. Auch solltet ihr versuchen, den Daumen nicht "krampfhaft" in die richtige Position zu bringen. Er sollte locker auf dem Hals aufliegen ohne viel Druck zu erzeugen.
Jeder wird bestimmt nach einiger Zeit seine eigene Position finden, die für ihn selbst möglichst entspannt ist. Eine entspannte Haltung ist jedoch sehr wichtig, da es sonst zu Verspannungen in den Fingern kommen kann.
Die Finger der linken Hand sollten beim Greifen möglichst immer mittig im Bund aufgesetzt werden und leichten Druck auf die Saiten ausüben.

(Bei Gelegenheit kommt hier noch ein Bild ^^)

24.01.07

06 - A-Dur, der erste Akkord

Nachdem wir die Theorie nun hinter uns haben, kommen wir zur ersten praktischen Anwendung:

Dem ersten Akkord. Doch kurz noch: Was ist überhaupt ein Akkord?
Ein Akkord ist ein Dreiklang, d.h. er besteht aus drei Tönen (dazu später mehr). Akkorde werden verwendet, um Lieder zu begleiten. Jeder Akkord beruht auf einem Grundton der Tonleiter, welcher dem Akkord seinen Namen gibt.
Wir beginnen zuerst mit den einfachen Dur-Akkorden. Später werde ich genauer darauf eingehen.
Aber jetzt: Unser erster Akkord:
Dazu greifen wir mit der linken Hand unterhalb des Halses herum und setzen nun die Finger wie folgt auf: Den Zeigefinger auf die D-Saite im zweiten Bund, den Mittelfinger auf die G-Saite im zweiten Bund und den Ringfinger auf die H-Saite im zweiten Bund. Die Finger üben nun Druck auf die Saiten aus, sodass diese gegen das Griffbrett gedrückt werden.
Der Daumen wird auf den Rücken des Halses gelegt

Versucht möglichst, dass die Finger alle auf einer Höhe sind (wie im Schema).

Diese Stellung der Finger ist etwas ungewohnt und evtl. zu Beginn etwas kniffelig, da die Finger dicht aneinander liegen.

Greift möglichst immer in der Mitte des Bundes.

Wenn ihr das alles habt, dann schlagt die Saiten an. Dazu schlägt die rechte Hand mit dem Daumen (oder dem Plektrum) beim Schallloch schnell einmal von oben nach unten über alle Saiten. Es sollte eine flüssige Bewegung sein (also nicht die Saiten einzeln anschlagen).

Wenn alles geklappt hat, habt ihr gerade euren ersten Akkord gespielt :)

Macht euch nichts draus, wenn es am Anfang ein wenig scheppert. Übt einfach ein wenig den Akkord, d.h.: Setzt die Finger wieder ab, setzt sie erneut auf und schlagt die Saiten an.

Wenn ihr trotzdem noch das Gefühl habt, der Akkord klingt noch nicht sauber genug, dann schlagt langsam jede Saite einzeln an, um zu erfahren, welche der Saiten nicht klingt. Grund dafür kann sein, dass ihr nicht genau mittig im Bund greift, oder dass ihr nicht genügend Druck auf die Saiten ausübt.

Nachdem ihr ein paar Mal den Akkord geübt habt (absetzen, aufsetzen, anschlagen) und er einigermaßen sauber klingt, versucht mal beim Aufsetzen der Finger alle drei Finger gleichzeitig aufs Griffbrett zu setzen.

Hinweis: Bei diesem Akkord werden nicht alle Saiten angeschlagen, sondern die tiefe E-Saite wird ausgelassen. Ihr schlagt also erst ab der zweiten, der A-Saite an. Auch dies ist gewöhnungsbedürftig, aber für den Anfang brauchen wir es damit nicht allzu eng nehmen. Aber behaltet es schonmal im Hinterkopf und versucht es anzuwenden, da hierdurch der Akkord einfach sauberer klingt.

Noch ein Tipp: Versucht doch mal, nicht Zeige-, Ring- und Mittelfinger (1,2,3), sondern alternativ Mittel-, Ring- und den kleinen Finger (2,3,4) zu verwenden (dies werden wir später für die Barré-Akkorde brauchen).